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Häufige Fragen

Betriebskosten – mit was kann ich rechnen?

Der durchschnittliche Betriebskostensatz liegt derzeit bei € 3,00 - € 3,50 / m² Wohnfläche, wobei diese Werte sehr variabel sind, weil die Kosten stark davon abhängig sind, ob div. Leistungen selbst erledigt werden oder ob die Arbeiten über Firmen abgewickelt werden.
Diese Entscheidung ist von der Wohnungseigentümergemeinschaft zu fällen. Darüber wird in einer Hausversammlung abgestimmt.

Darf ich die Baustelle betreten?

Vor der Wohnungsübergabe ist aus Gründen der Unfallverhütung, der Schadenshaftung und der Gewährleistung das Betreten der Baustelle generell verboten. Dies gilt auch für Eigentümer, die Sonderwünsche ausführen lassen. Sollte dies mißachtet werden, haftet der Eigentümer für alle auftretenden Schäden bzw. betritt er die Baustelle widerrechtlich, so erfolgt dies auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Unvermeidliche Lokalaugenscheine im Zusammenhang mit der Durchführung von Sonderwünschen sind nur in Begleitung eines Verantwortlichen jener Firma, die den Sonderwunsch in Auftrag genommen hat bzw. mit der Bauleitung möglich.

Entstehen dadurch Kosten für den Wohnungswerber?

Für die Durchführung dieser oben beschriebenen Leistungen des Bauträgers werden wir auf sämtliche Sonderwünsche bei der Weiterverrechnung an den Kunden einen Aufschlag von 5 % verrechnen.

Ich interessiere mich für eine Wohnung – an wen kann ich mich wenden?

Derzeit ist Herr Birngruber für den Verkauf zuständig. Das Team der WOSIG unterstützt ihn dabei. Sie erreichen ihn über die Homepage, per mail unter office@wosig.at oder per Telefon unter der Nr. 0676/ 814 27 32 18.

Ich möchte zB. einen anderen Fußboden, als den Standardboden. Wie muß ich vorgehen?

  • Der Wohnungswerber bespricht seine Änderungswünsche mit dem Bauträger und sucht um Genehmigung der Änderungswünsche beim Bauträger an.
  • Die Änderungswünsche werden beim Bauträger auf dem Änderungswunschblatt festgehalten und schriftlich genehmigt.
  • Der Wohnungswerber bespricht die Änderungswünsche mit den betroffenen Professionisten.
  • Der Professionist erstellt für die Änderungswünsche des Wohnungswerbers einen Kostenvoranschlag.
  • Nach Abklärung des Kostenvoranschlages mit dem Wohnungswerber wird dieser an den Bauträger übermittelt.
  • Der Auftrag zur Durchführung der Sonderwünsche wird vom Wohnungseigentumsbewerber an die Wobag erteilt und von der Wobag wiederum an den Professionisten.
  • Die Abrechnung der Sonderwünsche erfolgt auf dem umgekehrten Weg, d.h. die Sonderwünsche werden vom Bauträger dem Professionisten bezahlt.

In der Wohnung treten Mängel auf. Wie lange habe ich Gewährleistung?

Der Wohnungswerber hat 3 Jahre Gewährleistung. Die Gewährleistungsfrist beginnt bei Übergabe des fertig gestellten Projektes an den Eigentümer.

Wann sind die ersten Zahlungen zu leisten?

Bei geförderten Wohnungen ist die Zahlung der Eigenmittel 14 Tage nach Vertragsunterzeichnung zu leisten.
Bei freifinanzierten Wohnungen werden die Zahlungen nach Baufortschritt verrechnet.

Warum soll ich zum Beratungsgespräch zur WOSIG kommen?

Wenn Sie zu uns zu einem persönlichen Gespräch kommen, können wir auf Ihre Wünsche individuell eingehen. Wir klären Ihren Größenbedarf der Wohnung und besprechen die Einzelheiten, die mit einem Wohnungskauf verbunden sind.
Auch bei der Finanzierung wird spezifisch auf Sie eingegangen.

Was bedeutet freifinanziert?

Freifinanzierte Wohnungen sind Anlegerwohnungen oder Wohnungen zur freien Nutzung, die sozusagen „frei" finanziert werden, sprich ohne Wohnbauförderung.
Man kann diese Wohnungen zB. vermieten, was man bei einer geförderten Wohnung nicht darf.

Was ist der Vorteil bei dieser Form der Abrechnung für den Wohnungswerber?

Der Wohnungswerber muss nicht von jeden Professionisten für jeden Sonderwunsch eine Bankgarantie für die Rückzahlung verwalten. Weiters hat er für Gewährleistungsansprüche einen Ansprechpartner und einen gesamten Haftrücklass.

Was ist der Vorteil einer Neubauwohnung?

Neubau Immobilien haben natürlich den großen Vorteil, dass es meist noch möglich ist, sich die Ausstattung, die Aufteilung, die Lage im Haus und die Einrichtung nach seinen eigenen Ideen und Wünschen aussuchen zu können. Grundrisse können flexibel auf den Bedarf der Einzelnen angepasst und gestaltet werden. Ob Parkett, Fliesen oder dgl., auch dies ist in der frühen Bauphase noch wählbar.

Was passiert im Falle einer Vertragsauflösung?

Im Falle der Vertragsauflösung nach erfolgter Sonderwunschausführung, verpflichtet sich der Eigentümer, über Aufforderung unverzüglich auf seine Kosten den ursprünglichen Zustand (Grund- bzw. Normausstattung) wieder herstellen zu lassen. Sollte dies nicht möglich sein, gehen sämtliche Abänderungen, die im Auftrag des Eigentümers hergestellt wurden, ersatzlos an den Bauherrn über.

Wenn ich mich für eine Wohnung entscheide – wie ist der weitere Ablauf?

Je nach Fortschritt des Projektes wird Ihnen ein Anbot auf Abschluß eines Anwartschaftsvertrages übermittelt. Dieses Anbot ist unterschrieben zu retournieren. Im Anschluß wird der Anwartschaftsvertrag für Sie erstellt. Dieser wird Ihnen vorab zugesandt und zur Unterzeichnung werden Sie zu uns oder zum Rechtsanwalt eingeladen, um die Details zu besprechen.
Bei diesem Termin werden außerdem die Ausstattungsbeschreibung und der Plan unterfertigt, da dies Vertragsgrundlage ist.

Wie werden die Sonderwünsche abgerechnet?

Das neue Bauträgervertragsgesetz, welches seit 01.07.2008 in Kraft getreten ist, beinhaltet weit reichende Festlegungen zur Sicherung von Zahlungen der Wohnungskäufer. Diese Sicherung gilt nicht nur zwischen dem Bauträger und dem Wohnungskäufer, sondern auch zwischen dem vom Bauträger beauftragten Professionisten.

Zahlungen an den Bauträger oder an den vom Bauträger beauftragten Professionisten müssen bis zur endgültigen Übergabe des Projektes d.h. grundbücherliche Eintragung des Wohnungskäufers, mit einer Bankgarantie gegen ev. Rückforderungsansprüche gesichert werden. Weiters ist jeder Wohnungskäufer berechtigt auf die Dauer von 3 Jahren einen Haftrücklass in der Höhe von 2 % des Kaufpreises inkl. aller Sonderwünsche einzubehalten.
Das würde für den Professionisten bedeuten, dass für jede Anzahlung, die der Wohnungswerber auf Sonderwünsche leistet dem Wohnungswerber eine Bankgarantie für ev. Rückforderungsansprüche zu geben ist bzw. jeder Wohnungswerber sich für jeden Sonderwunsch eben den vorher erwähnten Haftrücklass einbehalten wird.

Zusätzlich zu den weit reichenden Garantien für den Wohnungswerber sind die Sonderwünsche auch beim endgültigen Kaufpreis zuzuschlagen und der neue Kaufpreis ist dem Finanzamt mitzuteilen.